DIGITALER REISEBERICHT| The Forest – Wieder auf ’ner Insel

Zwei Jungs alleine im Wald. Unlängst habe ich mich aus Spaß an der Technik mal mit der Aufnahme für ein Let’s Play auseinandergesetzt. Zu diesem Zweck wählte ich das von einiger Zeit erschiene „The Forest“ aus meiner Steam-Bibliothek aus.

Mit erstaunen stellte ich fest, dass es inzwischen einen Coop-Modus bekommen hat, so dass ich Steven direkt aktiviert habe. Gemeinsam haben wir einen Ausflug auf die Insel unternommen und unser Lager spontan zwischen direkt zwischen dem Höhleneingang und dem Dorf der Einwohner aufgeschlagen. Forest-Kenner wissen, dass wir keine ruhige Nacht bekommen haben und massenhaft Effigys bauen konnten.

Insgesamt hat sich das Spiel sehr gut entwickelt und bereitet trotz des Early Access Status beim Steam bereits eine Menge Freude. Den ein oder anderen Ausflug auf die Insel werden wir deshalb noch wagen.

Digitaler Reisebericht| DayZ Standalone – Weiterhin irgendwo im Wald

*Die Sitzung kann nach ein paar Tagen pause wieder aufgenommen werden*

Das hat mich verändert. Auch wenn der Frust über das virtuelle Ableben groß war, war die Wut noch viel größer und siegte schließlich. Rumlaufen und looten wurde unsere neue Form der Meditation. Bis wir wieder andere Spieler trafen. Zwei. Doch diesmal waren wir weniger naiv. Die Jäger erwachten. Fünfzehn Minuten lang jagten wir die beiden armen neulinge über Wiese, Feld und Straße, bis wir schließlich erst den einen, dann den anderen erlegten.

*Daniel räuspert sich. Es ist ihm unangenehm, darüber zu berichten*

Während Steven lediglich gefallen an der Ausrüstung fand, die wir den Opfern unseres Frustes abnahmen, hatte ich Blut geleckt. Seitdem kann ich nicht mehr anders. Wenn ich mich auf einen Server einlogge, will ich Blut sehen. Aus reiner Böswilligkeit heraus möchte ich den hart erarbeiteten Spielfortschritt der anderen Spieler zunichte machen.

*Daniel weint wieder*

Ich bin ein Monster.

*spricht leiser*

Einmal habe ich mich auf einen überfüllten Friendly-Server geschlichen, weil ich nirgendwo Beute gefunden habe. Dort habe ich …

*er erleidet einen Schwächeanfall und bricht zusammen*

Digitaler Reisebericht| DayZ Standalone – Irgendwo im Wald

Hallo,

mein Name ist Daniel und ich spiele DayZ.

Ja, die Standanlone-Fassung. Auf Steam, genau.

*die Gruppe begrüßt Daniel*

Ich weiß nicht, was geschehen ist. Anfangs war es Neugier basierend auf einigen Let’s Plays von Sarazar und der Berichtersttatung bei dem, was mal Game One war. Ich wollte diese freie Welt auch unbedingt erforschen und verstehen, was den Reiz ausmacht.

Die ersten Runden absolvierte ich mit Steven, wobei das kooperative Multiplayer-Erlebnis dadurch gedämpft wurde, dass man sich auf dem riesigen Abenteuerspielplatz nur schwer finden konnte. Mit Rohren und Äxten bewaffnet schlichen wir durch die Häuser, schalteten Zombies aus und sammelten alles, was uns wertvoll erschien. Das machte tatsächlich eine Menge Spaß und ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum sich jeder darüber aufregten, dass dieses Spiel so unmenschlich sein sollte.

Bis wir den ersten anderen Spieler trafen. Und er uns beide umlegte. Uns, die wir nichts hatten, außer einer Taschenlampe und einer vergammelten Kiwi.

Das hat mich verändert.

*Daniel beginnt zu weinen. Die Sitzung muss unterbrochen werden.*

 

 

ANALOGER REISEBERICHT| Hannover – Hochschule als Seminarort

Meinem einen Leser mag es aufgefallen sein: ich war in dieser Woche ruhig. Das liegt daran, dass ich meine Zertifizierung gemäß IPMA vorantreibe und … ganz ehrlich, ich hatte einfach keinen Bock. Die erste Präsenzphase ist nun vorbei und ich kann hier wieder durchstarteten.

Die Hochschule Hannover ist als Austragungsort für ein Seminar leidlich geeignet. Als Bildungsträger weiß man dort selbstverständlich um die Ausstattung von Räumen und kümmert sich im Rahmen der Möglichkeiten um das leibliche Wohl der Teilnehmer. Personal und Dozenten machen ihre Sache wirklich gut. Die Atmosphäre aufgrund des Allgemeinzustands der Hochschule am besten mit einem Bürgerkriegsgebiet zu Vergleichen.

 

 

 

Digitaler Reisebericht| Dragon Age Inquisition – Die Verbotene Oase

Nun bin ich also auch in der Verbotenen Oase aka random Fantasy Desert angekommen. Hier zeichnet sich für mich ein echter Tiefpunkt des Level Designs ab. Grundsätzlich mag ich Wüsten-Settings ja sehr gerne, aber hier haben es die lieben Entwickler wirklich zu wenig Zeit investiert. Dungeon Siege 2, Diablo 3 und irgendwie ja auch Fallout NV haben es alle besser hinbekommen und eben nicht nur einen leeren Raum mit Felsobjekten hingeworfen. Im Vergleich zu den anderen Biomen ist die verbotene Oase wirklich sehr hässlich. Hoffentlich gestalten sich die Aufgaben und der Fluff-Text kreativer, sonst wird das wirklich eine sehr schlimme Zeit dort.

 

Digitaler Reisebericht| Dragon Age Inquisition – Das Drachennest

Endlich! Auf meinen Reisen bin ich dem Ferreldischen Frostrücken bereits vorher einmal begegnet und lernte meine Grenzen kennen. Jetzt, gute 7 Level später sah die Situation ganz anders aus. Das Drachnest selbst ist ein schön gestalteter Abschnitt der Hinterlande und der Auftritt des Drachen wurde eindrucksvoll in Szene gesetz. Eingeschüchtert durch die erste Begegnung wollte ich den Kampf erst umgehen, stellte aber fest, dass das Spiel mir diese Wahl bereits abgenommen hatte.

Es folgte ein 25 Minüter Bosskampf – bisher der beste im Spiel – der mir im Vergleich zu vergleichbaren Situationen bei Skyrim viel Spaß gemacht hat. Bitte geh so weiter, Dragon Age!

 

Digitaler Reisebericht| Dragon Age Inquisition – Die Sturmküste

Dieses Wochenende habe ich ein wenig Zeit gefunden, mich mit der Sturmküste und der Suche nach den Grauen Wächtern zu beschäftigen, die dort aufgetaucht sein sollen. Inzwischen bin ich sogar schon Level 9.  Die Hinterlande waren für mich leider noch ein zu generisches Fantasy-Setting, das keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

Die Sturmküste ist da anders. Die sechseckigen Basaltsäulen erinnerten mich sofort an den Giant’s Causeway in an der Küste Nordirlands. Die beklemmende Atmosphäre und die Gewalt des sturmgepeitschten Meeres haben mich wirklich beeindruckt. Höhepunkt war jedoch mein Kampf mit dem Riesen, der sich zuvor sehr eindrucksvoll mit einem Drachen geprügelt hatte.