Ersteindruck: Rayman Legends (Xbox one)

Neulich habe ich Rayman Legends als Gold-Member kostenlos bekommen. Grundsätzlich ist das gut und endlich mal ein Spiel, was ich in diesem Programm auch wirklich dankend annehme. Ich habe bereits einen Teil der Rayman-Reihe auf der PS3 gespielt und war im klaren, worauf ich mich einlasse.

Jump and Runs sind nicht meine Welt. Überhaupt nicht. Auch nicht Rayman. Selbstverständlich sieht das Spiel dank Ubi-Art-Framework atemberaubend niedlich aus, der Soundtrack ist toll und es spielt sich technisch gut. Trotzdem wird es niemals mein Lieblingsspiel werden. Vielleicht bin ich zu Mario geschädigt, aber ich habe das Gefühl, dass sich alle Protagonisten sehr wiederwillig meinen Steuerungsbefehlen unterwerfen. Eine Verzögerung zwischen Eingabe und Ausführung ist bei einem Spiel, was ausschließlich auf Timing basiert leider vernichtend. Wahrscheinlich werden mir jetzt die Die-Hard-Fans der Reihe entgegentreten und klarmachen wollen, dass Rayman …

Mir egal. Ich finde, das Spiel ist ein Musterbeispiel dafür wie gut Spiele aussehen könne, mit dem ich allerdings nicht klarkomme. Ein paar Level werde ich wohl noch spielen, richtig beste Freunde werden Rayman Legends und ich nicht.

Ersteindruck: Amercian Horror Story Asylum

Nachdem mich die erste Staffel von Amercian Horror Story mit einer Mischung aus Kopfschmerzen und Verwirrtheit zurückgelassen hat, wollte ich die Serie eigentlich nicht weiterverfolgen. Netflix und der Ermangelung an Alternativen sei Dank habe ich mich dann doch dazu durchgerungen.

Ich gebe zu, dass ein gewisses Maß an Begeisterung nicht ausbleibt. Ich bin jetzt bei der sechsten Episode angekommen und freue mich über den abendlichen Grusel. Die Serie tut wirklich gut daran, dass Setting und alle Charaktere auszutauschen, denn genau diese Änderung führt dazu, dass mich die Serie jetzt anspricht. Zugegeben, Staffel 2 ist öfter „over the top, als Staffel 1, aber damit kann ich gut leben. Es stellt sich die Atmosphäre von Grusel-Groschenromanen und das gibt es aktuell in der Serienlandschaft nicht in dieser Form.

Wer also Spaß an durchgedrehtem Gruselkram hat, hat American Horror Story Staffel 2 vermutlich schon gesehen, alle anderen schauen sich einfach die erste Episode an. Auf dieser Basis kann man bereits sehr fundiert die Entscheidung treffen, ob Setting, Charaktere und nicht zuletzt der visuelle Gore-Faktor dem eigenen Geschmack entsprechen oder nicht.

Einziger Kritikpunkt ist für mich die absolut überflüssige Meta-Handlung, die außer ein wenig Fluff im Rahmen der Exposition nichts zur Handlung beiträgt. Staffel 3 werde ich aufgrund des Themas auslassen und Staffel 4 zumindest probesehen.

Ersteindruck: Better Call Saul

Ich habe mich sehr auf die Auskopplung aus Breaking Bad gefreut und wurde nicht enttäuscht. Look and Feel der Serie sind gut. Die Atmosphäre ist dicht, die Freude über bekannte Gesichter ist groß und der Spannungsbogen wird geschickt entfaltet. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Die größte Schwäche der Serie ist – in den ersten beiden Folgen – der Umstand, dass man im Grunde die ganze Zeit auf Walter und Jesse wartet, die irgendwo im Hintergrund durchs Bild laufen. Ich möchte damit sagen, dass ich Anspielungen gut finde, aber sie nicht wirken, wenn sie den eigentlichen Inhalt in den Schatten stellen. Das befürchte ich bei Better Call Saul auch. Mal sehen, wie es weitergeht.

Ersteindruck: Fringe Staffel 1

Dank Netflix und in Ermangelung ernsthafter Alternativen haben wir damit begonnen, die Mystery-Serie Fringe nachzuholen. Als bekennender Akte X Fanboy fühle ich mich gleich im Universum der Serie wohl. Hat man geschluckt, dass die Macher es mit der Logik nicht sooooo genau genommen haben, bekommt man solide Unterhaltung, mit einer kleinen Portion Blut und Grusel. Der globale Plott rund die Fringe Division ist interessant und verfolgenswert, die Monster-of-the-Week-Episoden hingegen sind manchmal wirklich nicht gelungen. Störend ist die damals noch gültige Konvention von 20+ Episoden pro Staffel. Das leiert die Handlung leider sehr aus und macht die Serie zu einer echten Zeitinvestition. Mystery-Fans, die Fringe ohnehin noch nicht kennen, können zugreifen, alle andere lasse es lieber sein.

Ersteindruck: Modern Family

Da noch immer keine neuen Folgen WD oder GOT verfügbar sind, haben wir uns eine neue Serie gesucht und sind bei Modern Family gelandet. Auch wenn mir ein wenig der scharfe Zynismus von Arrested Development fehlt, ist die Serie für eine Comedy erstaunlich gefühlvoll und ein großer Teil der Gags treffen ins Schwarze.

Was mir aber leider wirklich fehlt, ist die Konsequenz, Umstände, Situationen oder Figuren auch mehrere Episoden später wieder aufzugreifen. Das haben vergleichbare Serien wie HIMYM oder AD deutlich besser gemacht. Was unterm Strich bleibt, ist die niedliche Geschichte dreier sympathischer Familien, die – auch folgenweise – durchaus schaubar ist.

 

Ersteindruck: Minecraft XBOX One Edition

„Du kaufst dir eine Nextgen-Konsole und dann zockst du Minecfraft?! Warum denn das?“

Die Antwort ist einfach. Weil Minecraft einfach eines der familientauglichsten Spiele aller Zeiten ist. Wir sitzen mit unserem zehnjährigen oft vor der Konsole und erkundigen die virtuellen Weiten, erleben zusammen Abenteuer und erschaffen Stück für Stück unsere eigene Welt im Couch Coop. Das ganze geschieht mit einem so hohen Maß an Kommunikation, dass jeden Fernsehabend neidisch werden lässt. Auf der XBOX One sieht das ganze dann auch noch wesentlich toller aus, als auf der XBOX- 360.

Ich freue mich schon darauf, wenn wir zu dritt DayZ spielen können 😉

 

 

 

 

 

Ersteindruck: Dragon Age – Inquisition (XBOX One)

Ungeplant hat kurz nach Weihnachten eine X-Box One ihren Weg in unser Wohnzimmer gefunden. Mit ihr zusammen kam auch die Next Generation Version von Dragon Age: Inquisition.

Ich habe die Freizeit genutzt, um mir einen neuen ersten Eindruck zu machen und bin begeistert. Im Vergleich zur 360-Fassung sieht das Spiel einfach nur atemberaubend gut aus. Auch die nervenden Ladezeiten sind deutlich kürzer und die störenden Ruckler bleiben bis jetzt ganz aus. Inhaltlich ist das Spiel identisch, gewinnt aber deutlich an der Leistungssteigerung der Konsole. Jetzt freue ich mich richtig, die Welt zu erkunden. 30 Minuten pro Abend sind trotzdem zu wenig.

 

 

Meine Meinung: Mr. Mercedes

Ich habe wiederholt versucht, einen Zugang zu Steven King zu finden, doch der Reiz an seinen Werken blieb mir immer verborgen. Zu langatmig, zuviel Effekthascherei und für mein jüngeres Ich einfach nicht spannend.

Ich bin beeindruckt. Ich mag die leisen, beinahe ruhigen Töne, die King in diesem Werk anschlägt. Er verwendet viel Zeit darauf, seine Welt zu etablieren und schafft es, sehr unaufgeregt ein hohes Maß an Spannung, besser Grauen, aufzubauen. Nur das Ende ist eine Spur zu optimistisch für mich.

„Mr. Mercedes“ ist ein tolles Hörbuch und ein spannendes Thriller, dass von David Nathan gewohnt gekonnt vorgetragen wird. Kaufempfehlung!

 

 

 

Meine erste Runde: XBOX ONE

Da ist sie nun. Eigentlich wollte ich sie zum Release bereits haben, habe aber stattdessen ein Haus gekauft ;-).

Vom Auspacken übers Anschließen bis zur Anmeldung vermittelt die Konsole einem das Gefühl, etwas wertiges gekauft zu haben – eben die nächste Generation. Dabei hat Microsoft bewusst auf wirkliche Experimente verzichtet, sondern das Bewährte genommen und eleganter gestaltet. Es wird zwar noch eine Weile dauern, bis ich mich an das Dashboard und seine ganzen Funktionen gewöhnt habe, aber nach so vielen Jahren der Konditionierung auf das Alte ist das für mich in Ordnung.

Ich freue mich auf die zweite erste Runde Dragon Age.

 

 

Send more Cops…

Das titelgebende Zitat kannte ich lange vor dem zugehörigen Film. Außerdem liebe ich Brettspiele. Auf meiner ewigen Suche nach einem guten Ersatz für Heroquest bin ich irgendwann bei Zombicide gelandet. Hierbei handelt es sich im Kern um einen kooperativen, meisterlosen Dungeon Crawler, der sehr leicht zu lernen ist. Nach 10 Minuten hat jeder die Regeln verstanden. Sofern man sich nicht von dem sehr brutalen und gewaltorientieren Setting abschrecken lässt, bekommt man hier für – fast frech – viel  Geld ein grandioses Spiel, dass trotz der leichten Regeln einen erheblichen Tiefgang bietet und aufgrund der zahlreichen – alle kostenlos im Internet Verfügbar – nicht langweilig wird.