Maniac Mansion ist das beste Spiel der Welt. Punkt.

Mein Commodore hing an einem riesigen S/W-Monitor mit kleinem Display und ein neunjähriger Daniel war spiele wie Giana Sisters oder Commando gewöhnt. Und dann kam Maniac Mansion. Ausgeklügelte Rätsel, absurder Humor (fleischfressende Pflanze, radioaktives Wasser, Pepsi…) und eine mir bislang unbekannte spielerische Freiheit überwältigten mich so sehr, dass SCUM-Point&Clicks Adventures für immer ein Teil meiner Spielkultur sein wird. Es gab sogar verschiedne Enden, von denen ich einige erst durch das Internet entdeckte. Auch heute lassen Anspielungen (Kettensäge, Hamster…) mein Herz höher schlagen. So sehr, dass ich mich vor einigen Jahren an einem eigenen Adventure versuchte. Mal sehen, was noch kommt.

 

 

 

 

 

 

 

Gestatten: Nagel, Weltenbauer?

Kann man eigentlich hauptberuflich Lore-Writer werden? Nachdem ich unlängst bei Fallout auf den Wasteland Survival Guide gestoßen bin und mich in meinem Totlaender-Projekt immer wieder im Weltenbau verstricke, frage ich mich das ernsthaft. Die Geschichte scheint sich immer der Erschaffung der Welt unterordnen zu wollen. Grundsätzlich mag das ja funktionieren, aber in den meisten Fällen leidet die Story. Beispiel? Herr der Ringe. Das Setting, der Weltenbau, sind genial, die Geschichte(n) selbst eher Mittelmaß. Wie kann man dem nun entgegenwirken? Als erstes muss man sich entscheiden, welcher Profession man folgen will. Weltenbauer, Autor oder sonderbare Mischform? Daran kaue ich im Moment.

 

 

Ein toller neuer SciFi-Podcast

Ich schreibe viel. Und beim Schreiben hören ich, beizeiten Musik, meistens jedoch Podcasts. Dabei ist mir über Umwege ein neuer Podcast auf die Ohren gekommen. Bei sigma2foxtrot handelt handelt es sich um ein junges, aber über die Maßen vielversprechendes Projekt in sich die beiden Science Fiction Fans (wobei diese Beschreibung eine absolute Untertreibung ihres Fachwissens darstellt) Axel und Mirko mit wechselnden Gästen über verschiedene Betrachtungsweisen des besten Genres überhaupt. Dabei bringen die beiden Moderatoren gebaltes Wissen mit einem so hohem Maß an Begeisterung, dass ich mich meist beim Hören schon um die Bestellung der besprochenen Bücher kümmere.

Eine klare Hörempfehlung!

 

Schreibort: Key Largo in Springe

Im kleinen Städtchen Springe bei Hannover gibt es einen kleinen Coffee-Shop, der neben einer riesigen Auswahl an Kaffee- und Teespezialitäten auch leckere Backwaren und Bagel-Sandwiches anbietet. Key Largo. Seit vielen Jahren sieht man mich dort mit meinem Laptop sitzen. Ich habe das Gefühl, fast zum Inventar zu gehören. Aber auch zum Signieren ziehe ich mich dorthin gerne zurück – und wenn es dir Zeit erlaubt, kommt die ganze Familie mit. Das stets freundliche Personal, die unglaublich familiäre Atmosphäre, die durch die Inhaber vermittelt wird und nicht zuletzt die kulinarischen Genüsse zu wirkliche fairen Preisen machen Key Largo zu meinem Schreibort No. 1.

 

 

 

 

 

Monsieur Claude und seine Töchter

Entgegen der allgemeinen Haltung kann ich diesem Film nichts abgewinnen. Rassismus als Grundlage für eine Komödie trägt keinen ganzen Film, zumal die Gags sich fortwährend wiederholen. Dazu kommt, dass die Geschichte nicht sehr gut erzählt ist und meine Zeit als Zuschauer nicht wertschätzt. Garniert mit einigen Szenen, die ich am ehesten mit „Fremdschämen“ beschreiben kann, ist auf diese Weise ein Film entstanden, der in keiner Hinsicht überzeugen kann. Das schlimmste aber ist, dass mir Monsieur Claude und seine Töchter und seine Töchter herzlich egal sind sind, weil die Charaktere unglaublich farblos gezeichnet wurden. Mein Fazit: Eine kaum zu übertreffende Belanglosigkeit.

 

Terminator Genesys Trailer

Ja, ok, der Titel ist Mist. Das Franchise steht sowieso unter keinem guten Stern. Der Darsteller des John Connor ist auch sonderbar gewählt, aber die Prämisse, dass ein Zeitreisedurcheinander die anderen beiden echten Terminator-Filme aufmischt, finde ich spannend. Mit Zeitreisen bekommen sie mich ja irgendwie immer. Auch der Weg, wie einen altgewordenen Schwarzenegger in die Sache hinein geklöppelt hat, finde ich zumindest löblich. Der „ich habe auch dich gewartet“-Moment war schon cool. Naja, und cheesy. Aber was solls? Warum soll man nicht auch dem Terminator-Universum eine neue Chance einräumen? Das Internet sagt zwar nein, der Fanboy in mir das Gegenteil!

 

Die Legende des Sterns

Selten hat mich ein Quest in einem Spiel so gefesselt wie „Die Legende des Sterns“ in einem meiner All-Time Favorites „Fallout: New Vegas“. Es handelt sich hierbei um eine typische Sammelaufgabe, wie man sie aus vielen anderen Openworld-Spielen kennt. Der kleine Unterschied ist allerdings, dass sich hier aus dem Humor der Spielwelt, der Satire und letzlich die Aufgabe eine homogene Mischung ergeben, wie ich sie zuvor noch nicht bei einem Quest erlebt habe. Der Ausgang ist grandios und zwinkert dem Spieler selbst auf der Metaebene deutlich spürbar zu. Was am Ende bleibt, ist ein breites Grinsen bis über beide Ohren.

 

 

NaNoWriMo: Next Steps

Der NaNoWriMo (WTF?!) ist vorbei, meine Handgelegenke glühen. Wie geht es jetzt mit „Kritischer Treffer“ weiter? Unlängshabe ich schon ein Cover erstellt. Als nächstes geht der Roman in die Feedback-Runde. Das heißt eine Handvoll ausgewählter und kritischer Menschen wird sich mit dem Werk sehr intensiv auseinandersetzen und bis auf die Knochen zerlegen. Das ist wichtig, da ich im Schreibfluss des Wettbewerbs wirklich wenig auf Kontinuität – und gegen Ende – deutsche Sprachkonventionen geachtet habe. Mit dem Feedback der Testleser werde ich mich dann an die Überarbeitung machen. Der nächste Schritt ist dann das Lektorat. Und schließlich steht die Veröffentlichung an. Irgendwann Anfang 2015.

 

 

 

NaNoWriMo: Learnings.

Der NaNoWriMo (WTF?!) ist vorbei und der erste Entwurf meines Romans „Kritischer Treffer“ ist fertig. Ich übrigens auch, weshalb ich mich ein paar Tage ausruhen musste. Neben Familie und Vollzeitjob ist sind 1666 Wörter am Tag wirklich eine Herausforderung. Mit viel Unterstützung in Form von Kaffee habe und aufmunternden Worten habe ich es dann allerdings doch geschafft. Dabei sind mir zwei Dinge klar geworden.

1) RomComs schreibe ich NUR noch für die Bühne.

2) Ich mag diese Art des Schreibens (harte Deadlines, mittlerer Umfang)

Ich bin gerade dabei, mein nächstes Projekt zu plotten und den Januar zu meinem nächsten NaNoWriMo zu machen. GEIL!

 

 

Dragon Age: Inquisition

Vorbestellt. Am Release-Tag erhalten und dann jeden Abend 30 Minuten gespielt. Bisher ist das der denkbar falscheste Weg, sich mit einem Spiel in dieser Größenordnung auseinanderzusetzen. Das spiegelt auch meinen ersten Eindruck wieder: ich fühle mich von der reinen Masse an Quests erschlagen, finde keinen Zugang zur Story und werde insgesamt auch nicht so richtig warm. Das ist schade, weil ich der Meinung bin, dass es sich wirklich um ein tolles Spiel handelt. Vermutlich ist es der beste Weg, zwischen den Feiertagen einfach noch einmal von vorne anzufangen und konzentriert an das Spiel heranzugehen. DA:I ist nichts, was man nebenbei spielt.