Ersteindruck: Amercian Horror Story Asylum

Nachdem mich die erste Staffel von Amercian Horror Story mit einer Mischung aus Kopfschmerzen und Verwirrtheit zurückgelassen hat, wollte ich die Serie eigentlich nicht weiterverfolgen. Netflix und der Ermangelung an Alternativen sei Dank habe ich mich dann doch dazu durchgerungen.

Ich gebe zu, dass ein gewisses Maß an Begeisterung nicht ausbleibt. Ich bin jetzt bei der sechsten Episode angekommen und freue mich über den abendlichen Grusel. Die Serie tut wirklich gut daran, dass Setting und alle Charaktere auszutauschen, denn genau diese Änderung führt dazu, dass mich die Serie jetzt anspricht. Zugegeben, Staffel 2 ist öfter „over the top, als Staffel 1, aber damit kann ich gut leben. Es stellt sich die Atmosphäre von Grusel-Groschenromanen und das gibt es aktuell in der Serienlandschaft nicht in dieser Form.

Wer also Spaß an durchgedrehtem Gruselkram hat, hat American Horror Story Staffel 2 vermutlich schon gesehen, alle anderen schauen sich einfach die erste Episode an. Auf dieser Basis kann man bereits sehr fundiert die Entscheidung treffen, ob Setting, Charaktere und nicht zuletzt der visuelle Gore-Faktor dem eigenen Geschmack entsprechen oder nicht.

Einziger Kritikpunkt ist für mich die absolut überflüssige Meta-Handlung, die außer ein wenig Fluff im Rahmen der Exposition nichts zur Handlung beiträgt. Staffel 3 werde ich aufgrund des Themas auslassen und Staffel 4 zumindest probesehen.